Narbenbehandlung

Wundheilung

Narbenbehandlung: Aufbau der Haut

Wird die Haut z.B. durch einen Sturz verletzt, ist sie durch die Wundheilung in der Lage, komplett zu regenerieren. Bei oberflächlichen Wunden, bei der die Basalschicht der Oberhaut (Epidermis) intakt bleibt, heilt die Wunde mit neuen intakten Hautzellen aus.

Ist die Wunde tiefer und die Basalschicht mit betroffen, kommt es zu einer Defektheilung mit Bindegewebszellen (Narbe). Das Narbengewebe ist ein Reparaturgewebe und kann die spezifischen Funktionen des Ursprungsgewebes nicht übernehmen.

Narben

Bei Narben handelt es sich um ein bindegewebiges Ersatzgewebe ohne Hautanhangsgebilde wie Haare und Schweißdrüsen, das den Endzustand der Wundheilung darstellt.

Narben entstehen durch Verletzungen oder Operationen bei denen das kollagene Netzwerk der Haut irreversibel zerstört wird.

Narbengewebe hat die Tendenz zu schrumpfen. Dies kann zu „Verklebungen“ innerhalb der verschiedenen Hautschichten oder zu „Verwachsungen“ mit Nachbargeweben führen (Muskelfaszie, Organ, Knochenhaut, Gelenk,…). Dadurch kann es zu Bewegungseinschränkungen in Gelenken, Organen oder Faszien kommen (Kontrakturen).

Behandlung

Je nach dem, wie alt die Narbe ist, kann sie auch behandelt werden.

In einem frühen Stadium sind sanfte Techniken angezeigt. Ist die Narbe schon älter und es besteht keine Gefahr einer Wiedereröffnung, werden auch tiefe Bindegewebsmanipulationen eingesetzt um die Beweglichkeit des Gewebes zu verbessern.

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